Lernen
Kurze Lektionen mit datiertem Rechtsstand, die mit einer Vorlage enden: Verantwortungskarte, Tagesordnung, Beitragsordnung. Inhalte gibt es überall umsonst. Umsetzung nicht.
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Aktivismusakademie · ein Projekt von Gesellschaft vernetzt
Vereine scheitern nicht an fehlendem Wissen. Sie scheitern daran, dass Verantwortung keinen Sitz hat, Interessierte kein nächstes Angebot bekommen und Kreise keinen Rhythmus haben. Wir gehen zwölf Wochen mit, bis euer Kernteam trägt – und liefern das Werkzeug, in dem ihr danach weiterarbeitet.
Standortbestimmung starten – 10 Minuten, kostenlos So funktioniert es
Der Verein ist gut. Die Menschen sind da. Und trotzdem:
Das ist kein Versagen. Es ist das normale Muster eines Vereins, der wächst – und es hat eine Lösung, die in keinem Ratgeber steht.
Und eine Person, bei der alles zusammenläuft.
Ein Amt ist kein Sitz.
Wissen gibt es für Vereine im Überfluss – Lernportale, Leitfäden, Seminare. Trotzdem scheitern Vereine an denselben drei Stellen: Verantwortung hat keinen Sitz, den jemand ausdrücklich angenommen hat. Interessierte bekommen kein nächstes Angebot und bleiben Zuschauer. Und Kreise haben keinen Rhythmus, also passiert zwischen den Treffen nichts.
Ein Verein ist ein Unternehmen ohne Sanktionsmacht: keine Gehälter, keine Weisung, Mitgliederversammlung statt Geschäftsführung. Die Werkzeuge, die Unternehmen tragen – klare Verantwortung, wenige Ziele, feste Rhythmen, verlässliche Vereinbarungen – passen auch im Ehrenamt. Sie fehlen nicht, weil sie nicht passen, sondern weil sie niemand übersetzt hat. Das tun wir.
Lernen, begleiten, Werkzeug
Jedes Thema der Akademie hat drei Teile. Erst zusammen bleibt etwas hängen.
Kurze Lektionen mit datiertem Rechtsstand, die mit einer Vorlage enden: Verantwortungskarte, Tagesordnung, Beitragsordnung. Inhalte gibt es überall umsonst. Umsetzung nicht.
Jemand geht mit: Fokusgespräch, wöchentlicher Puls, Rückschau – in einer Kohorte von acht Vereinen, die dasselbe vorhaben.
Ein Vereinssystem, in dem Sitze, Kreise, Anträge, Beiträge und Zahlen einen Ort haben. Was ihr in der Lektion anlegt, arbeitet danach weiter.
In zwölf Wochen
Für Vorstände junger, gemeinnütziger Vereine, die Gesellschaft zusammenhalten: Begegnung, Nachbarschaft, Vielfalt, Demokratie, Zusammenleben. Typisch: 15 bis 80 Mitglieder, ein bis fünf Jahre aktiv, drei bis fünf Menschen, die grundsätzlich mitmachen würden – und eine Person, bei der alles zusammenläuft.
Ihr müsst euch nicht Aktivist:innen nennen. Wer etwas für das Miteinander vor Ort tut, ist gemeint – der Sportverein genauso wie das Bündnis. Wir gehören keiner Partei und keinem Lager an.
Woran ihr uns messen könnt
Gesellschaft vernetzt arbeitet vom ersten Tag im selben System, das wir Vereinen anbieten. Jede Pilot-Begleitung endet mit einer Rückschau, die wir veröffentlichen: vorher, nachher, Abweichung, Lernen. Auch dann, wenn die Hypothese nicht aufging.
Erster Fallbericht
Die erste Pilot-Begleitung endet nach Woche 12 der Gründungskohorte. Die Rückschau steht dann hier – mit den Zahlen davor und danach.
Blaupausen
Jede Blaupause ist eine Lektion mit datiertem Rechtsstand, die zugehörige Vorlage und der Bericht eines Vereins, der sie benutzt hat. Die erste: „Sitze statt Ämter“ mit der Verantwortungskarte für Vereine unter 50 Mitgliedern.
Ein Amt ist kein Sitz.
Rundbrief
Einmal im Monat, an einem festen Tag: die Blaupause des Monats, ein Fallbericht und ein nächstes Angebot – eine Sprechstunde oder die Standortbestimmung. Keine Werbung, keine Weitergabe, Abmeldung mit einem Klick.
Erste Ausgabe: Ende Oktober 2026 mit der Blaupause „Sitze statt Ämter“ und der Warteliste für die Gründungskohorte.
Nächster Schritt
Die Standortbestimmung ist kostenlos und der Anfang von allem. Ihr bekommt sofort: eure Phase, eure drei Engpässe, die Rollenkarte eures Teams und einen Vorschlag für die nächsten zwölf Wochen. Ohne Anmeldung, ohne Verpflichtung.
Gründungskohorte startet im Januar 2027 · 8 Plätze