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Über uns

Warum es die Aktivismusakademie gibt

Wir haben Werkzeuge wie Verantwortungskarte, Quartalsziele und Themenspeicher jahrelang in Unternehmen benutzt. Im eigenen Verein lief trotzdem alles bei einer Person zusammen. Und wir haben gesehen: Vereine werden mit Wissen überschüttet – und scheitern trotzdem an derselben Stelle.

  • Überparteilich
  • Wir betreiben unseren eigenen Verein damit
  • Jede Rückschau wird veröffentlicht

Was sich ändern muss

94 Prozent der zivilgesellschaftlichen Organisationen in Deutschland sind Vereine. Wissen gibt es für sie im Überfluss: Lernportale, Leitfäden, Seminare, Landesprogramme. Trotzdem scheitern Vereine an denselben drei Dingen: Verantwortung hat keinen Sitz, Interessierte bekommen kein nächstes Angebot, Kreise haben keinen Rhythmus. Das Wissen bleibt Wissen, und die Person, bei der alles zusammenläuft, brennt aus.

Jeder Verein, der am Vorstandswechsel stirbt, kostet ein Stück Zusammenhalt – einen Treffpunkt, ein Fest, einen Ort, an dem Menschen miteinander statt übereinander reden. Deshalb handeln wir.

94 %

der zivilgesellschaftlichen Organisationen in Deutschland sind Vereine.

Wofür wir stehen

01

Verantwortung mit Sitz.

Ein Amt ist gewählt. Ein Sitz ist erst besetzt, wenn jemand Zeit, Lust und Fähigkeit zusagt. Wir bauen den Ort, an dem das sichtbar wird.

02

Ergebnis statt Wissen.

Keine Lektion ohne Vorlage, kein Werkzeug ohne Lektion, keine Begleitung ohne Zahl. Inhalte gibt es überall umsonst. Umsetzung nicht.

03

Ehrlich mit Zahlen.

Vorher-Wert, Hypothese, Rückschau – veröffentlicht, auch wenn die Hypothese scheitert. Lernen statt Recht haben.

04

Überparteilich, ohne zu bevormunden.

Keiner Partei, keinem Lager. Damit die Feuerwehr, der Sportverein und der Dorfclub mitmachen können – nicht nur die ohnehin Überzeugten. Wir schreiben niemandem vor, wie er zu denken hat.

05

Genug.

Wir arbeiten gütekräftig, ohne Märtyrertum. Ein Verein, der seine Vorsitzende verbrennt, hat nichts gewonnen. Das gilt für uns genauso.

06

Anschub statt Dauertropf.

Wir sind sparsam mit anvertrauten Mitteln. Grundmodule bleiben kostenlos und gefördert; Begleitung und Lizenzen sollen Betrieb und Weiterentwicklung nach drei Jahren selbst tragen.

Der Beweis

Wir fangen bei uns selbst an

Gesellschaft vernetzt arbeitet vom ersten Tag im selben System, das wir Vereinen anbieten: Sitze, Kreise, Anträge, Monatstreffen, Zahlen. Pilotvereine begleiten wir kostenlos – unter einer Bedingung: ehrliche Zahlen. Ohne Vorher-Werte und Kernteam kein Pilot.

Jede Rückschau wird veröffentlicht. Jede wiederkehrende Entscheidung bekommt eine Entscheidungskarte mit Rückschau-Datum. Und wenn wir uns geirrt haben, steht das dort – nicht in einer Fußnote.

Rückschau

Die erste Rückschau eines Pilotvereins erscheint nach Woche 12 der Gründungskohorte.

2027

Weitere Pilotvereine kommen dazu, sobald die Begleitung der ersten steht.

Die nächsten zehntausend

Nicht der bessere Ratgeber, sondern die Infrastruktur

Heute: eine Handvoll Pilotvereine, ein Werkzeug im Aufbau, die erste Kohorte im Januar 2027. In einem Jahr: Vereine aus vier Kohorten arbeiten nach dem Sprint im System weiter, das erste Landesnetzwerk begleitet seine Vereine unter eigener Marke, jede Rückschau ist veröffentlicht.

Danach soll die Akademie die Adresse sein, an die Landesnetzwerke, Kommunen und Verbände Vereine in der Führungskrise verweisen. Nicht der bessere Ratgeber, sondern die Infrastruktur, auf der Ratgeber, Netzwerke und Förderer aufsetzen. Aus jeder Rückschau wird eine Blaupause für die nächsten zehntausend. Und aus jeder Standortbestimmung ein Datensatz – bis es das gibt, was heute keine Stelle in Deutschland hat: eine belastbare Statistik der echten Engpässe der Zivilgesellschaft.

Ein Projekt von Gesellschaft vernetzt

Die Aktivismusakademie ist ein Projekt des überparteilichen Vereins Gesellschaft vernetzt (in Gründung) aus Brandenburg. Der Verein unterstützt Menschen, Orte und Vorhaben, die unseren Alltag zusammenhalten – unparteiisch, praktisch und vor Ort. Die Akademie spricht als Institution: Wer welchen Sitz trägt, steht in unserer Verantwortungskarte.

Klausuren finden im Diversity Lab am Großen Glubigsee statt.

Mehr über den Verein

Rundbrief

Der Rundbrief

Einmal im Monat, an einem festen Tag: die Blaupause des Monats, ein Fallbericht und ein nächstes Angebot – eine Sprechstunde oder die Standortbestimmung. Keine Werbung, keine Weitergabe, Abmeldung mit einem Klick.

Erste Ausgabe: Ende Oktober 2026 mit der Blaupause „Sitze statt Ämter“ und der Warteliste für die Gründungskohorte.

Wir bestätigen jede Anmeldung per E-Mail. Keine Weitergabe, Abmeldung mit einem Klick.

Nächster Schritt

Zehn Minuten, gemeinsam im Kernteam

Die Standortbestimmung ist kostenlos und der Anfang von allem. Ihr bekommt sofort: eure Phase, eure drei Engpässe, die Rollenkarte eures Teams und einen Vorschlag für die nächsten zwölf Wochen. Ohne Anmeldung, ohne Verpflichtung.

Standortbestimmung starten

Gründungskohorte startet im Januar 2027 · 8 Plätze